Projekte

Redesign als strategisches Instrument

25.000
Mitarbeiter
50
Standorte weltweit
93%
Beteiligung
3.000
Ergebnisberichte

Das Unternehmen machte eine typische Erfahrung: Es waren bereits mehrere Mitarbeiterbefragungen durchgeführt worden, aber die Ergebnisse wurden von der Organisation nicht angenommen, die Maßnahmen blieben wirkungslos. Die Geschäftsführung war mit der Intransparenz der erhobenen Daten, der unstrukturierten und wenig zielorientierten Auswertung sowie der Interpretation durch den Dienstleister unzufrieden. Man war überzeugt, dass das besser zu machen sei. Aber wie?

Es fiel der Entschluss, mit LOGIT einen Neuanfang bezüglich der MAB zu wagen. Wir übernahmen den Auftrag und erarbeiteten mit dem Projektteam ein Gesamtkonzept, das die Befragung konsequent strategisch verankerte und den Gesamtprozess als Organisationsentwicklung begriff.

Das Kommunikationskonzept wurde darauf ausgerichtet, ein neues Verständnis der Mitarbeiterbefragung zu schaffen und eine positive Grundhaltung zum neuen Ansatz zu entwickeln. Die Geschäftsführung war sofort mit an Bord, weil sie unmittelbar den strategischen Nutzen sah. Es galt aber auch, andere Stakeholder zu überzeugen und vor allem bei den Führungskräften ein neues Mindset zu schaffen. Diese hatten die Befragung bislang eher als Beurteilungsinstrument ihrer Führungsarbeit begriffen. Sie waren es gewohnt, ausschließlich auf ihre Werte beim Engagement-Index zu schauen und anhand einer naiv-mechanistischen Ampellogik Ergebnisse zu bewerten und Verbesserungsthemen abzuleiten.

Um das Vertrauen in die Befragung zu stärken, musste sie akkurat durchgeführt werden. Zudem war ein solides und transparentes Reporting Pflicht. Klar war auch, dass die Gesamtergebnisse für das Top-Management intelligent, nachvollziehbar und strategisch fokussiert aufbereitet und interpretiert werden mussten, damit der  Folgeprozess gelingen konnte.

Sowohl für die Konzeption als auch für die Gestaltung der Management-Präsentation lieferten die LOGIT-Ansätze und -Baupläne überzeugende und nützliche Grundlagen. So war es möglich, für die Neuausrichtung eine strategische MAB zu entwickeln und unser Strategische-Fitness-Modell anzuwenden. Unser Know-how und nicht zuletzt unser international bewährtes Tool für das Mapping der Organisationsdaten sorgten dafür, dass auch die Datenerhebung viel effizienter lief. Die Daten gewannen entscheidend an Transparenz.

Der Bereich HR reservierte einen vollen Tag auf der internationalen HR-Konferenz. Dort machte LOGIT die HR-Community mit dem neuen Ansatz vertraut und befähigte diese Mitarbeiter dazu, Ergebnisse strategisch zu interpretieren, die neuen Konzepte an ihre Führungskräfte weiterzugeben und kritische Situationen zu meistern.

Der Aufwand hatte sich gelohnt. Beteiligung und Datenqualität waren exzellent, zudem wurde die Befragung von der Organisation auch im Folgeprozess viel besser angenommen. Das Top-Management war von unserer Auswertung und Managementpräsentation begeistert. Führungskräfte und Mitarbeiter betrachten und interpretieren ihre Ergebnisse seitdem nicht mehr mechanistisch, sondern intelligent. Sie fragen sich, was die Ergebnisse für ihre gegebenen Ziele und Aufgaben bedeuten, welche Stärken sie treiben und welche Schwächen sie abbauen sollten, um ihre Ziele zu erreichen.

Die Führungskräfte wissen nun, dass sie nicht nur auf den Engagement-Index schauen sollten, sondern dass es wichtiger ist, wie die Mitarbeiter das Leistungsumfeld beurteilen. Und wie sie in einen fruchtbaren Dialog mit ihren Mitarbeitern kommen, um das Leistungsumfeld gezielt zu verbessern, sodass das Engagement der Mitarbeiter nicht verpufft, sondern gestärkt wird und sich voll entfalten kann.